Zum Artikel springen

Startseite > Triebfahrzeuge

Liebmann: T 24 | T 37 | T 38 | T 40 | T41 | T 48 | T 64 | E 38 | Triebwagenzug | TW32 | TW34

Zeuke: 1'B-Lok | T 48/1'B | B-Elok | T 48/B | T 48/C | T 55 | FD 50/2'C | FD 50/1'C1' | E 44 | T 37 | T 64

Liebmann: Elektrische Lokomotive E38

Elektrische Lokomotive Nr. 38

Vorkriegsausführung, Baujahr 1938?

Abgesehen von dem fehlenden Stromabnehmer ist das Modell durch den "Oberlichtaufbau" gekennzeichnet, der auch bei Wagen der damaligen Produktion zu finden ist.

(ebay, 03.01).

Bei der E 38 scheint es sich um ein eher seltenes Modell zu handeln.

(ebay, 09.01)

Elektr. Lokomotive Nr. 38

Ganz aus Metall, daher unzerbrechlich, mit einer Stirnlampe, massive Speichenräder und Anhängekupplung. Die Lok hat ein sehr starkes Zugvermögen. Die Puffer sind gefedert. Alle blanken Teile sind vernickelt, die übrigen sind handlackiert mit besten Farben.
Farbe ist grün, schwarzes Unterteil, rot abgesetzt, Dach grau.
Länge - 20 cm 
(Katalogtext Fa. Liebmann) 

Originalfoto (ebay 02.02)

Das abgebildete Modell ist wahrscheinlich nicht mehr in der Originallackierung.

Im Katalog Herbst 1950 ist außerdem nebenstehende Variante der E 38 zu finden. Ein Handmuster?

...und noch eine Variante der E 38, im Märklin-Stil. Ein weiteres Handmuster?

(Foto: Friedrich)

Elektr. Lokomotive Nr. 38

Originalfoto Boot

Das abgebildete Modell ist bis auf das Dach noch in der Originallackierung.

Der Motor ist ein Wehrmachtsmotor, leider ist die Werksnummer bzw. der Hersteller nicht vermerkt.

Die Puffer sind nicht aus Aluminium, sondern aus vernickeltem Messing. Die Puffer sind nicht, wie sonst bei Liebmann üblich, direkt eingeschraubt, sondern mit Hilfe von Muttern befestigt. Die Cellonscheiben wurden ebenfalls mit Schrauben befestigt. Üblich waren hier Blindnieten. Die Kupplungshaken sind noch einfach geprägt.

Das Modell dürfte damit die E 38-Version des 1950er Katalogs sein.

Die E 38 in Detailansichten.

Sehr gut zu erkennen: solide handwerkliche Fertigung, vom Reißbrett direkt in die Werkstatt.

     

Hier ein offensichtlich farblich nachbehandeltes Exemplar in sehr guter Erhaltung.

Die bei Liebmann üblichen undurchsichtigen Fensterscheiben aus gelblichem Igelit (so hieß damals PVC) wurden durch durchsichtiges Material ersetzt. Dadurch erhält man freien Blick auf das Innenleben.

Wer einmal ein Liebmann-Modell in der Hand hielt und das absolut sichere Rollen über das Gleis beobachtet hat, wird sein Herz für diese wunderschöne Modelleisenbahn entdeckt haben, obwohl die Modelle im Grunde wenig von einem Modell nach heutiger Auffassung haben.


Seitenanfang